~ Bye Bye Vögelchen ~

Autor: Rosinchen und Betzi
Genre: Fun
Fsk: 12

„Bist du wahnsinnig? Wir haben doch gar keine Sachen dabei!“ „Jetzt sei doch nicht so. Wird doch sicher geil in London. Komm schoooon,“ flehend sah ich zu Nele. „Aber das kostet wieder soviel! Und außerdem, wie willst du das deinen Ellis erklären?“ Wo sie Recht hat, hat sie Recht. „Überleg doch mal: LONDON mit THE RASMUS. Ist doch egal ,ob die zu Hause im Dreieck springen. Ich fliege auf jeden Fall,“ entschlossen verschränkte ich die Arme und sah Nele wartend an. „DA sind sie!“ Nele zeigte auf eine Gruppe, die soeben durch die Drehtür am Terminal kam. „Entscheide dich jetzt! Ich kauf mir ein Ticket,“ ich nahm meinen Geldbeutel und ging zum Schalter. Nele sah unentschlossen zwischen The Rasmus und mir hin und her, seufzte dann und nickte mir zu. Grinsend wollte ich zwei Last-Minute Tickets für den nächsten Flug nach London kaufen. The Rasmus checkten ein, während ich mit dem Typen hinterm Schalter diskutierte. „Tut mir sehr leid für Sie, aber wir haben keinen Platz mehr frei,“ er sah mich mitleidig an und widmete sich dann wieder seinem Computer. „Ich will aber nach London! Und das mit der nächsten Maschine.“ Genervt seufzte er und wandte sich mir noch mal zu. „Wir – haben – keinen – Platz – mehr – frei“ wiederholte er mit Nachdruck. Ich verengte meine Augen zu Schlitzen und sah ihn prüfend an „Und wenn wir im Frachtraum mitfliegen. Verkaufen Sie mir jetzt zwei Tickets nach London!“ Langsam nervte der Typ mich. „Ich hab nur noch Plätze in der Business Class, aber die können Sie sich sicher nicht leisten,“ abschätzend begutachtete er mich. Ich schnaubte. „Ach ja? Her damit. Egal, wie viel sie kosten,“ ich haute mit meiner Faust auf den Tresen, so dass der werte Herr zusammenzuckte.
„Koooooooooooomm!“ rief Nele hektisch und fuchtelte wild mit ihren Armen. Inzwischen hatten wir die volle Aufmerksamkeit auf uns gelenkt. Ein Haufen Finnen beobachtete uns belustigt. Ich schenkte ihnen meinen vernichtendsten Blick und wandte mich wieder meinen Tickets zu, die mir der Flughafenangestellte soeben rüberschob. Schnell lief ich zu Nele und gemeinsam rannten wir zum Check-In. Danach ging es zur Sicherheitskontrolle. Und wie sollte es anders sein, stand Lauri genau vor uns. Er legte seine Sachen in eine Kiste und ging selbstbewusst durch den Metalldetektor. Es piepste. Nele fing leise an zu kichern und lief rot an. Ich stupste ihr in die Seite und grinste Lauri an, der uns strafend ansah. Die Sicherheitsleute scharten sich um ihn und suchten die Ursache für das Piepsen. „Mensch Lauri, das ist immer das gleiche Theater. Jetzt beeil dich mal!“ Aki winkte genervt und rollte mit den Augen. „Ja Lauri, mach mal“ feuerte ich ihn an, als er zum zweiten Mal durch den Detektor musste. Er schnaubte verächtlich, zog den Nietengürtel aus und ging erneut durch, und wieder piepste es. „Wie wär´s, wenn du mal den Intimschmuck abnimmst?“ schlug Nele vor und prustete los. Aki sah uns zuerst schockiert an, brach aber dann in Lachen aus, hielt sich an Jari fest und klatschte Beifall. Master Ylönen wurde knallrot und seine Ader am Kopf schwoll gewaltig an. „Jetzt hast du´s ihm aber gegeben!“ flüsterte ich Nele zu und kicherte mit ihr um die Wette.

Im Flugzeug wurden uns die Plätze in der feinen Business Class zugewiesen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht stellte ich fest, das Lauri zwischen mir und Nele saß. „Jenny, sollen wir ihn wirklich ansprechen?“ Nele sah mich zweifelnd an. „Klaaaaaaaar“ begeistert klatschte ich in die Hände und räusperte mich lautstark. Lauri schrak hoch und sah sich verwirrt um. Sein Blick verfinsterte sich, als er uns entdeckte. Mit einem abwertenden Blick wandte er sich wieder seinem iPod zu und drehte die Musik demonstrativ lauter (Anmerk: Wenn man das wirklich Musik nennen kann). „Pfff, eingebildeter Sack“ schnaubte ich und rüttelte ihn. „Was wollt ihr? N Autogramm? Gebe ich jetzt keine“ „Nein, meine Freundin wollte nur auf ihren Platz“ erwiderte ich schnippisch. Nele grinste ihn breit an. Er seufzte und ließ sie dann durchrutschen, wobei sie ihm ganz unauffällig auf die Füße trat. Lauri verzog das Gesicht, sagte aber nichts. „Nele, du hast ihm wehgetaaaaan,“ tadelte ich sie und zwinkerte ihr zu. „Och, hups, das tut mir leid.“ Sie wandte sich an Lauri „Mit den Komplextretern wäre das nicht passiert,“ sie zuckte mit den Schultern und kramte in ihrem Rucksack nach Kaugummi.
„Hier,“ er hielt Nele einen Kaugummi hin, ohne sie anzusehen. Erstaunt nahm sie ihn. „Danke.“ „Mmh,“ murmelte er nur und klappte seine Sonnenbrille runter. „Hey, sorry, für´s auf die Füße treten und so,“ redete sie weiter und schob sich den Kaugummi in den Mund. „Ja, von mir auch!“ fügte ich hinzu und lehnte mich im Sitz zurück. Lauri stieß einen undefinierbaren Laut aus und grinste uns dann spöttisch an. „Einschleimen zieht bei mir nicht, Mädels. Ich popp eh keine Gesichtsbaracken wie euch,“ er verschränkte die Arme, zog sich die Mütze ins Gesicht und starrte wieder den Vordersitz an. Wir konnten von hinten ein Grölen vernehmen, dass eindeutig von den restlichen Finnen kam. Sprachlos starrten wir uns an. Unfähig, irgendetwas zu sagen. Ich wurde wütend, verdammt wütend, doch mir fehlten einfach die Worte. Nele schüttelte nur fassungslos den Kopf und sah aus dem Fenster.

In London angekommen, drängelten wir uns an The Rasmus vorbei und liefen zum Zug. „Und jetzt? Was machen wir bis zum Konzert?“ Nele las nebenbei den Fahrplan. „Wir suchen ein Hotel – genaugenommen DAS Hotel und checken dort ein. Wenn das mal nicht ein lustiges Wochenende wird,“ Mit dem Zug ging es nach Central London, wo wir uns auf die Suche machten. „Wenn du Lauri wärst...“ fing Nele an und sah sich um. „ICH bin aber nicht Lauri,“ schnaubte ich und sah sie empört an. „OK, wo würden The Rasmus einchecken? Wie wär´s mit dem hier?“ Sie zeigte auf ein nobles Hotel an der Oxford Street. „Ausprobieren,“ entschlossen ging ich zur Rezeption. Gerade als ich fragen wollte, lief Aki mit seinem Köfferchen an uns vorbei zum Aufzug. Grinsend wandte ich mich wieder zur wartenden Rezeptzionistin und buchte uns ein Hotelzimmer. Ging halt das Geld für mein Auto flöten – wer brauchte schon ein Auto. „Du bist wahnsinnig,“ Nele lachte nur und folgte mir in den dritten Stock. Als ich aufsperrte, packte sie mich an der Schulter und drehte mich ein wenig nach links. „Sie wohnen auch hier.“ Super. Die Rasnüsse auf unserem Flur, wenn das mal nicht ein lustiger Abend wird. Wir legten uns auf die Lauer. Als Jari und Aki den Flur entlang kamen, öffneten wir rein zufällig die Tür und liefen direkt in sie hinein. „Ach nee,“ freute sich Jari. „Ihr seid ja auch da,“ wir haben eindeutig Wiedererkennungswert. „Ja,“ stolz grinste ich sie an und klopfte Nele auf die Schulter. „Was macht ihr denn hier?“ Wir warfen uns ein paar Blicke zu. „Jenny, erklär du mal,“ „Also wir sind einfach nur so in London“ murmelte ich. „Klar und ich bin der Osterhase,“ witzelte Aki. „Echt?“ ich machte große Augen und starrte ihn an „Dann hab ich da eine Frage.“ „Ja?“ Aki wurde neugierig. „Bemalst du deine Eier immer noch selbst oder hast du kleine Hasenhelfer, die das für dich machen?“ Jari prustete los und sah Aki abwartend an. Der schüttelte nur verständnislos den Kopf „Wie kann man nur so schräg drauf sein? Aber ich mag euren Humor – solange ihr euch nur über Lauri lustig macht.“ Ich mochte Aki. „Also wir müssen los, man sieht sich,“ Jari winkte uns kurz zu und lief neben Aki her zur Treppe. „Und was machen wir jetzt?“ fragte ich mich selbst. „Sightseeing,“ rief Nele begeistert.

„Ach nee, wen haben wir denn da?“ Nele deutete auf einen schrill aussehenden Klamottenladen, an dessen Eingang sich ein schwarz gekleideter Wicht die Shirts ankuckte. „Was gibt’s denn da schönes?“ ich sah ihm über die Schulter und hörte nur ein empörtes Schnauben. „Verpisst euch,“ zischte Lauri und funkelte uns an. „Da ist aber einer schlecht gelaunt,“ kicherte Nele und zog einen kurzen pinken Rock aus dem Regal. „Maus, kommste mit anprobieren?“ „Klar. Kuck noch schön, Süßer,“ säuselte ich und folgte Nele zu den Kabinen. „Schon krass, wenn man bedenkt mit wem wir die ganze Zeit so reden. Eigentlich sind wir ja für ihn hier her geflogen,“ flüsterte Nele während sie in den Rock stieg. „Ts, wir sind wegen den anderen hier, doch nicht wegen dem“ „Schon, aber ich finde, wir sollten nicht mehr so fies sein.“ „Wenn du meinst, ich werde mich nicht zurückhalten,“ erwiderte ich gereizt.

Am Abend:
„Gibst du mir mal die Haarbürste, Jen,“ „Aber sicher doch. Weißt du woran ich gerade denken musste?“ „Ne, was?“ „An Loori“ „Waaaaaaas, ich dachte du kannst ihn nicht ausstehen? Warum denkst du dann an den?“ Ich fing an zu kichern „Ich habe mir nur grad überlegt, ob ich mir die Augen nicht so schön schwarz schminken soll wie er,“ ich griff Neles Kajal und umrandete meine Augen schwarz. „Super Jenny, das sieht doof aus,“ meckerte Nele. „Eben, soll´s ja auch. Soll ja möglichst echt wirken,“ ich zuckte mit den Schultern und betrachtete mein Werk. „Dann fehlen aber noch die „The Crow“-Streifen,“ bemerkte Nele. „Stimmt, hätte ich jetzt total vergessen. Moment,“ ich zog schnell einen Strich auf jeder Seite quer übers Lid. „Besser?“ „Jepp“ „Na dann mal los in die Bar,“ ich griff nach meiner Tasche und zog Nele hinter mir her zur Lobby. „Ist es nicht noch zu früh fürs Konzert?“ fragte sie mich. „Sicher, aber wir müssen ja auch irgendwie dahin kommen oder?“ Sie nickte, „Eben und deshalb fahren wir mit den Rasnüssen dorthin, ist doch klar,“ „Ach,“ sie sah mich erstaunt an. „Ja ach...und jetzt komm,“ ich setzte mich auf einen Barhocker und bestellte mir was zu trinken.

„Ihr seid ja zum Glück überhaupt nicht nervig!“ hörten wir eine Stimme hinter sich. Ich seufzte und drehte mich auf dem Hocker um „Und du bist zum Glück überhaupt nicht klein. Soll ich dich auf den Barhocker heben? Dann muss ich nämlich nicht immer zu dir runter kucken,“ Nele entwich ein Glucksen. „Haha, sehr witzig. Wisst ihr was, ihr könnt mich mal!“ Er drehte sich um und wollte gerade gehen. „Danke Lauri, das haben wir nicht nötig,“ ich kicherte und nippte an meiner Cola. „Määäädels, da seid ihr ja,“ ein fröhlich grinsender Aki schoss um die Ecke und lief auf uns zu. „Schickes Outfit!“ er betrachtete uns näher „Irgendwoher kenn ich deinen Schminkstil.“ Ich grinste nur und nickte. „Was habt ihr heute Abend vor?“ Er trat von einem Fuß auf den anderen und wartete auf unsere Antwort. „Nichts besonderes eigentlich. Warum?“ „Naja, habt ihr nicht Lust auf unser Konzert zu kommen?“
Ich sah zu Nele „Schau, hat doch geklappt“ flüsterte ich ihr zu, und zu Aki gewandt „Super Idee. Gerne. Wir kommen gerne mit“ „Wir fahren allerdings gleich,“ fügte Aki hinzu. „Kein Problem, sind ja eh schon fertig,“ ich rutschte vom Barhocker und folgte ihm zum Tourbus.

„Hallo Jari!“ ich winkte ihm zu. „Moi,“ er nickte freundlich. Lauris Augen verengten sich zu Schlitzen als er uns sah. „Soll das ein Scherz sein, Aki? Nimmst du diese Pimmelpuppen jetzt schon mit in unseren Bus?“ „Sag mal, hast du n Problem? Halt einfach den Rand klar?“ Ich setzte mich aufs Sofa neben Eero und starrte Lauri böse an. Dieser schlug mit der Faust auf den Tisch, sprang auf und lief aus dem Bus. „Können wir fahren?“ rief der Busfahrer, der soeben eingestiegen war. „Jaaaaaaa,“ rief ich und grinste in die Runde. Aki zog nur die Augenbraue hoch und sah mich erstaunt an, was ich mit einem Schulterzucken quittierte.

„Jungs!......und Mädels! Wir sind da. Alles aussteigen“ „Hui, da ist ja was los,“ Nele sah überrascht aus dem Fenster. Vor der Halle tummelten sich schon haufenweise Fans. Die Jungs stiegen vor uns aus und warteten. Der Kreischpegel war inzwischen angestiegen, sodass wir uns nur die Ohren zuhalten konnten. Als wir alle draußen waren, übertönte eine eindeutig männliche Stimme den Lärm. „Hat jemand Lauri gesehen?“ Wir drehten uns zu Mikko um. Akis Miene zeigte Verwirrung. „Wir dachten, er wäre mit euch gefahren.“ Mikkos leerer Blick zeigte uns, dass dies wohl nicht der Fall war. „Warum sollte er mit uns fahren?“ Aki verdrehte die Augen. „Das weißt du ja wohl ganz genau,“ seine Stimme war eiskalt. Mikko schnaubte und drehte sich ohne ein weiteres Wort um. „Hm, jetzt haben wir wohl Zwergnase verloren,“ sagte Nele trocken. „Der wird schon wieder auftauchen.“
„...Und das schneller als manchem von uns lieb ist“ Nele zeigte auf ein Taxi, das soeben vorfuhr. Lauri schlug die Tür geräuschvoll zu und stampfte zur wartenden Truppe. „Aki, hast du n bisschen Geld?“ fragte Lauri auf Finnisch. „Hey Gnom, es ist unhöflich, wenn andere dich nicht verstehen,“ wartend sah ich ihn an. „Ach, er braucht nur Geld fürs Taxi“ antwortete Aki und drehte sich wieder zu Lauri. „Sorry, Kumpel, hab keins.“ Der Taxifahrer war inzwischen ausgestiegen und sah ungeduldig zu Lauri. „Frag doch die Mädels,“ riet ihm Pauli. Lauris Gesicht lief rot an und ich hoffte innerlich, dass er nicht platzte...gäbe ne riesige Sauerei...
Er atmete einmal tief durch und drehte sich dann zu uns um. „Habt ihr n bisschen Geld?“ „Das geht aber auch freundlicher,“ ich verschränkte die Arme. „Bitte?“ „Pff. Auf einmal?“ „Ja verdammt!“ „Hihi, das bringt so nichts Kleiner. Ohne Gegenleistung kriegst du gar nichts!“ Aki und Lauri sahen sie entsetzt an. „Wie? Gegenleistung?“ Lauri schnappte nach Luft. „Nicht das, was du denkst, du Lustmolch. DICH wollen wir nicht nackt sehen.“ Ich legte eine theatralische Pause ein. „Tu uns den Gefallen und triff bitte mehr als nur einmal den Ton heute Abend...“ Ein verdutzter Blick... „... und lenk bei ‚Not like the other girls’ nicht von Paulis Gitarren-Solo ab,“ ergänzte Nele die Forderungen. Lauris Gesichtsfarbe wechselte von Rot zu Weiß. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet.
„Das – geht – nicht,“ stotterte er fassungslos. Nur mit Mühe konnte ich mir ein Grinsen verkneifen. „Das wissen wir, aber bemüh dich wenigstens! Man kann so schöne Dinge während Paulis Solo machen. Geh einkaufen oder so...!“ kicherte ich und schlug ihm aufmunternd auf die Schulter. Er bekam einen Hustenanfall und sah uns schockiert an. „Hier,“ Nele hielt ihm einen Schein unter die Nase. „Reicht das?“ Kleinlaut nickte er, nahm den Schein und gab ihm den Taxifahrer, der mit quietschenden Reifen abfuhr.
„Ok, da wir jetzt komplett sind, können wir auch in die Halle gehen. „Was? Die kommen mit?“ Lauri tanzte schon wieder aus der Reihe. „Ja Schlumpfi, tun wir. Was dagegen?“ ich lehnte mich zu ihm und kam seinem Gesicht ganz nahe. Uns trennten nur Millimeter. Er schüttelte den Kopf. „Brav“.

„Übrigens,“ Aki ließ sich neben uns auf die Couch fallen, „kennt ihr uns schon länger?“ Nele verschluckte sich an ihrem Getränk und sah mich an. Gemeinsam blickten wir zu Aki „Ähm, jaaa, so ein bisschen,“ murmelte ich. „Wie ein bisschen?“ Aki grinste. „Ok, du hast uns ertappt“ gab Nele zu. „Ich weiß“ lässig lehnte er sich zurück und freute sich über unsere ratlosen Gesichter. „Eero hat euch erkannt. Er hat mir alles erzählt“ „Wie erkannt?“ „Ihr habt ihm doch schon in Köln aufgelauert, oder nicht?“ „Aufgelauert klingt aber gaaaaaaaaar nicht nett.“ „Hm...“ „Und?“ „Was und?“ „Ist das schlimm?“ „Nö, wieso?“ „Mein ja nur,“ erleichtert rang ich mir ein Grinsen ab.

Der große Moment war gekommen. Bisher hatte Lauri sich tontechnisch gut geschlagen, einen Teil unserer Abmachung wurde schon erfüllt. Pauli wechselte seine Gitarre und Nele hibbelte neben mir nervös herum. „The next song is called ‘Not like the other girls’“. Lauri kündigte unser persönliches Highlight an. Die ersten Takte erklangen und Lauri stand noch immer an seinem Mikrofon. Er ließ seinen Blick über die Menge schweifen, doch sobald wir Augenkontakt hatten, verschwand das Lächeln aus seinem Gesicht.
Mit der linken Hand deutete ich ihm an, von der Bühne zu verschwinden, worauf er sich auch mürrisch bewegte. Er setzte sich hinter Akis Drums und nur das Aufleuchten einer Flamme verriet seine Anwesenheit.
Pauli gab ein Gitarrensolo zum Besten, was einem eine Gänsehaut verursachte. So gut hatten wir ihn noch nie erlebt – und wir haben ihn weiß Gott schon verdammt oft spielen gehört.
Nach dem Konzert standen wir noch verschwitzt in der Halle und unterhielten uns angeregt über das gerade Erlebte. „Geht ihr jetzt bitte,“ ein Security kam auf uns zu und scheuchte uns nach draußen. Schnurstracks liefen wir zum Backstage-Eingang, wo sich bereits eine Menschentraube gebildet hatte. Wir drängelten uns bis an die Absperrung vor und warteten wie immer auf die Jungs. Auf einmal ging die Tür auf und The Rasmus kamen raus. Die Menge fing an, die Namen der Jungs zu rufen. Pauli, Eero und Aki standen noch etwas unentschlossen am Tourbus. Lauri ging breit lächelnd auf die Fans zu und fing an Autogramme zu geben. Als er bei uns angelangt war, warf er uns nur einen spöttischen Blick zu, ignorierte uns aber und kümmerte sich um die nebenstehenden Fans. „Kannst du mal Aki herholen?“ sprach Nele ihn an, doch Lauri stellte sich taub. Nach einigen Minuten ging er ebenfalls zum Bus und sprang hinein. Entrüstet sahen wir uns an. „Der kann doch nicht einfach abhauen, wie sollen wir denn nun zum Hotel zurück kommen?“ Nele hatte leichte Panik in der Stimme, doch ich war einfach nur sauer. „Das wird er noch bereuen,“ ich kochte vor Wut, „das ist wohl seine Rache an uns, aber ihm wird das Lachen schon noch vergehen.“ „Und was willst du machen? Überleg dir lieber mal, wie wir jetzt zurück zum Hotel kommen,“ Nele schaute sich suchend um. „Wir nehmen einfach ein Taxi,“ ich drehte mich um und stapfte Richtung Straße. Nele lief hinter mir her. „Du bist dir aber schon bewusst, dass wir Lauri eben unser letztes Geld gegeben haben?“

Mit letzter Kraft und eiskalten Händen stemmte ich die Drehtür des Hotels auf. Nele schleppte sich frierend hinter mir her und eine wohlige Wärme empfing uns. Lauri saß in einer der vielen Sitzecken und unterhielt sich angeregt mit einer schlanken Blondine. Als er uns sah, ging sein Grinsen in die Breite. „Wen haben wir denn da?“ presste er aus seinem Zahnpastalächeln hervor. Ich setzte mein liebstes Lächeln auf und ging auf ihn und die Blondine zu. „Schatz, da bist du ja!“ rief ich erfreut. Sein Lächeln erstarb. „Wer ist das denn?“ neugierig sah ich zu der Frau, die mich musterte. Ich legte meine Hand auf seine Schulter und kniff leicht rein. „Das ist Steffi“ stellte er sie vor. „Hallo Steffi. Schicken Gürtel hast du da an, aber so ganz ohne Rock...?“ Nele prustete los. Lauri wurde wütend, das sah ich an seiner Ader am Hals. „Geht dich das was an, Kleine?“ Diese Steffi zog echt alle Register. „Ja, ich will nur nicht, dass du auch enttäuscht wirst. Der hat’s nämlich überhaupt nicht drauf!“ Lauri rang mit seiner Fassung, Nele kugelte lachend über den Boden. Ein herrlicher Anblick. Steffi nestelte nervös an ihrem „Gürtel“, wahlweise auch Rock genannt, herum und sah abwechselnd zu mir und zu Lauri. „Glaub ihr kein Wort“ hauchte Lauri.

„Ich sag jetzt nichts mehr, aber eins noch Steffi, nicht das wir dich nicht gewarnt hätten. Lauri ist ein Schlappschwanz. Der bringt’s halt gar nicht!“ Mit diesen Worte machte ich auf dem Absatz kehrt und ging mit Nele auf unser Zimmer.

„Wie seht ihr denn aus?“ Aki stand im Türrahmen seines Zimmers und schaute uns entgeistert an. „Tja, so sieht man halt aus, wenn man den Weg von der Halle bis zum Hotel im Regen ohne Mantel zu Fuß laufen muss,“ während ich einfach weiterging, war Nele so gnädig und gab Aki eine Antwort. „Warum seid ihr denn nicht mit uns gefahren?“ „Weil eurer toller Sänger uns einfach ignoriert hat und mit unserem letzten Geld sein Taxi bezahlt hat.“ „Hm, das ist natürlich nicht so schön. Kommt doch rein und wärmt euch auf.“ Ich stand schon mit einem Fuß im Zimmer, drehte mich nur noch einmal kurz um. „Wir ziehen uns nur eben was Trockenes an und dann kommen wir, ja?“ Ohne Neles Einwand zu beachten, schloss ich die Tür.

Gerade als ich in der Dusche stand, steckte Nele den Kopf zur Tür rein „Wir haben keine Ersatzklamotten, du Held. Das wollte ich dir eigentlich schon vorhin sagen.“ Danach schloss sich die Tür wieder. Mist! Das war so klar. Ich wickelte mich in den Bademantel und folgte ihr ins Schlafzimmer. „Und jetzt?“ Nele saß im Handtuch auf dem Bett und sah mich an. „Ich habe schon eine Idee. Wir gehen jetzt zu Aki und fragen nach Klamotten.“ Sie sprang auf, nahm den Schlüssel und verließ das Zimmer. Da mir keine andere Möglichkeit blieb, schlurfte ich hinterher. Sie hatte bereits geklopft und Aki öffnete die Tür. „Wir haben keine Klamotten dabei.“ plapperte Nele drauflos, drängte sich am verdutzten Aki vorbei ins Zimmer und machte es sich auf einem Stuhl bequem. Ich tat es ihr gleich. „Können wir Klamotten von dir bekommen?“ Aki nickte nur, griff dann in seine Tasche. Noch immer sprachlos warf er uns dann jeweils T-Shirts und Boxershorts zu. „Sind die auch frisch?“ Skeptisch betrachtete ich die bunt gepunkteten Kleidungsstücke. Jetzt konnte sich auch Aki das Lachen nicht mehr verkneifen und grölte los.
„Was ist denn hier los?“ Jari stand plötzlich im Raum, „oh, ne Pyjamaparty? Da will ich mitmachen!“ Kurzerhand entledigte er sich seiner Jeans und schaute Aki aufmunternd an. Der schüttelte nur mit dem Kopf. „Ihr seid bekloppt.“ Doch dann huschte ein verstecktes Grinsen über sein Gesicht und er ließ ebenfalls die Hüllen fallen.
Ein schrilles Piepen unterbrach die ausgelassene Stimmung im Raum. Aki hüpfte mit der Hosen an den Knöcheln in unsere Richtung und beugte sich über Nele. Bei diesem Anblick weiteten sich nicht nur ihre Augen. „Aki, was zum Teufel tust du da?“ „Ich – suche – mein – Handy,“ angestrengt wühlte Aki weiter in seiner Tasche. „Sag mal, geht’s noch?“ Erschrocken schauten wir alle zur Tür, in der Lauri stand und sich am Rahmen festhielt. „Lauri, es ist nicht so, wie es aussieht,“ Aki versuchte seinen Freund zu beruhigen, doch Jari rief: „Es ist noch viiiiiiel schlimmer!“ Allgemeines Gelächter erklang und nach einem Blick in Lauri’s entsetztes Gesicht gab es kein Halten mehr. Lauri kickte mit einem Fuß die Tür zu und betrat schwankend den Raum. „Lauri, was hast du denn schon alles getrunken?“ kicherte Aki. „Nicht genug, um mir euren Anblick schön zu trinken,“ lallte dieser. „Wieso tust du so was?“ fragte ich ihn gespielt schockiert. „Weil du mir meine Schnitte für heute nacht vergrault hast,“ seine Augen funkelten mich böse an. Nun war es um Jari geschehen und er kugelte munter wiehernd übers Bett. „Und deshalb,“ Lauri wandte sich mir wieder zu, „wirst du die Suppe jetzt auslöffeln, die du dir eingebrockt hast.“
Ich wischte mir die Lachtränen aus den Augen und starrte ihn fassungslos an. „Iiiiiiiich? Wieso ausgerechnet ich? Nimm doch sie!“ Ich zeigte auf Nele, die nun auch mit einem Schlag ernst wurde. „Das – ist – nicht – witzig,“ keifte sie. Jari erhob sich vom Bett und zog seine Hose wieder an, unauffällig deutete er Aki an, das Selbe zu tun.
„Ich glaub, ihr klärt das besser alleine,“ sagte er und zog Aki mit sich aus dem Zimmer. „Nehmt mich miiiiiiit!“ mit diesen Worte rannte auch Nele aus dem Zimmer und ehe ich mich versah, waren Lauri und ich alleine.

„Hast du ja toll hingekriegt!“ motzte er. „Wieso ich? Du keifst doch die ganze Zeit rum!“ ich sprang auf und lief zur Tür. „Die Säcke haben abgeschlossen!“ schrie ich und rüttelte an der Klinke. „Das war klar – du kennst eben Jari nicht.“ Lauri hatte sich derweil aufs Bett gelegt und beobachtete mich aus dem Augenwinkel. Missmutig kam ich zurück und stand unentschlossen vor ihm. „Dann mach mal,“ forderte er mich auf. „Was?“ „Na, tun wir´s nun oder nicht?“ Er leckte sich über die Lippen und grinste mich teuflisch an. Ich verzog angewidert das Gesicht „Sag mal, geht’s noch? Du bist total ekelig,“ ich schüttelte mich. „Du auch, aber ich würde mich opfern“ „Wääääääääh...“ ich brauchte dringend einen Schnaps. Ich öffnete den Schrank und fand auch gleich die Minibar, die ich schnell aufriss und alle kleinen Schnäpschen herausholte. „Gib mir auch mal einen, vielleicht hilft´s ja,“ murmelte Lauri. Gereizt warf ich ihm ein Fläschchen zu und öffnete selbst auch eins. „Auf unsere erste gemeinsame Nacht!“ er leerte die Flasche in einem Zug und grinste im Kreis. „Wieso NACHT? Ich bleib hier nicht mit dir in einem Zimmer!“ Ich exte die zweite Flasche und sah ihn panisch an. Er zuckte nur mit den Schultern. „Ich hab´s schon gesagt. Du kennst Jari und Aki nicht. Wenn die uns hier einschließen, dann lassen die uns vor morgen nicht raus....Außerdem sind sie ja mit deiner Freundin beschäftigt.“ „Sie hat ja wenigstens Aki. Aber du......du bist nur der Sänger!“ Wortlos setzte ich mich auf die andere Seite des Bettes und schmollte. Eine Flasche Wodka stupste mich an. „Hier, meine Notfallflasche“ Ich musste grinsen. „Wir müssen jetzt zusammenhalten. Dann ist es nicht so schlimm – für uns beide.“

Ein komisches Geräusch riss mich auf dem Schlaf. Müde und verkatert öffnete ich die Augen. Draußen war es noch dunkel und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es erst kurz nach Drei morgens war. Dieses Geräusch wurde lauter und ich drehte mich ruckartig um, um die Ursache zu erkennen. Das hätte ich besser nicht getan, denn mit einem lauten Knall landete ich auf dem Boden. Behutsam richtete ich mich wieder auf, immer darauf bedacht, meinen Kopf nicht zu sehr zu strapazieren. Vorsichtig lugte ich über den Bettrand zu meinem ungewollten Bettgenossen. Was ich sah, ließ mich ruckartig aufspringen. Lauris Atem kam stoßweise und seine Hand bewegte sich rhythmisch unter der Bettdecke. Entsetzt schrie ich auf und Lauri hielt erschrocken inne. Das war zu viel des Guten und ich rannte zur Tür, die sich in diesem Moment auch schon öffnete. Aki stand vor mir und schaute mich besorgt an. „Was schreist du denn so? Ist was passiert?“ Verdutzt entdeckte ich eine Gruppe Menschen auf dem Flur, die mich alle erwartungsvoll ansahen. Crew und Band hatte sich vor dem Zimmer versammelt.
Pauli kicherte. „Gruselig, ne? Das hab ich auch gedacht, als ich DAS zum ersten Mal gesehen habe.“ „Jetzt sag bloß, er hat sich vor dir auch schon einen runter geholt...!“ Schlagartig war es still, geweitete Augen blickten mich an. „Das hat er getan?“
„War ja klar, dass du das wieder nicht für dich behalten kannst,“ diese Stimme kannte ich doch. Lauri stand mit einem Laken um die Hüften in der Tür. „Wenn ich bei dir keinen hoch kriege, muss ich mir halt irgendwie helfen.“
Diese Dreistigkeit machte mich fassungslos. „Du bist so erbärmlich,“ zischte ich, bevor ich entgültig in meinem Zimmer verschwand und lautstark die Tür zuschlug.

Am nächsten Morgen hatte ich tierischen Hunger. Nele war die ganze Nacht nicht mehr aufgetaucht. Sie wird wohl bei Aki geblieben sein. Ich schlurfte durch die Lobby, auf dem direkten Weg zum Speisesaal. Dort angekommen sah ich sie. Sie saß bei Aki und den anderen am Tisch und schaufelte Müsli in sich hinein. Leider saß da auch der kleine Gnom, noch ein Grund mehr, NICHT dort aufzutauchen. Doch zu spät. „HEY Jenny!“ schrie Jari. „Komm her und erzähl uns von der Nacht.“ Abwartend blickten sie zu mir. Mürrisch ging ich zum Tisch. „Lauri sagt, du seiest nicht so toll gewesen!“ Mikko grinste im Kreis und sah mich herausfordernd an. Meine Kinnlade klappte gen Fußboden und meine Augen blitzten angriffslustig. „Was? Wir hatten doch gar nichts miteinander. Deswegen musste er sich ja auch selbst aushelfen, dieser Trottel!“ „Rede doch noch so einen Schwachsinn, du warst so prüde!“ Lauri lehnte sich zurück und beobachtete meine Reaktion. Ich schäumte fast über vor Wut. „Ich wusste ja schon, dass du ein Arsch bist, aber das du sogar so schmerzfrei bist und vor Fans onanierst, hätte ich nicht erwartet!“ Aki biss sich in seine Faust und Nele spuckte ihr Müsli über den Tisch. „Er hat mich jedenfalls nicht rumgekriegt – auch wenn der das erzählt – mehr habe ich nicht zu sagen!“ ich blickte zu Nele „Kommst du?“ Sie rutschte unruhig hin und her „Weißt du Jen, das ist so, also, als du da bei Lauri drin warst – was immer ihr auch gemacht oder nicht gemacht habt – da war ich bei Aki und wir – na ja – du weißt schon, was ich meine...“ Sie griff nach Aki´s Hand und sah mich unsicher an. „Ihr habt sie doch nicht mehr alle!“ schrie ich wütend und stampfte davon.

Schnell holte ich mir meine Tasche und ging in die Lobby. Gerade als ich verschwinden wollte, kam die ganze Truppe aus dem Speisesaal. Ich versteckte mich hinter dem künstlichen Busch in der Mitte der Lobby. Nele hüpfte ganz aufgeregt um Aki rum. „Ich mach mir aber Sorgen um sie. Ich werde jetzt zu ihr hoch gehen.“ „Wir warten hier auf dich,“ rief ihr Aki noch hinterher und wandte sich dann Lauri zu. So ein Mist. Ich konnte nicht aus meinem Versteck, solange die da rumstanden. Also blieb mir nichts anderes übrig als zu warten. „Du scheinst ja heute Nacht keinen Spaß gehabt zu haben, Kumpel“ Aki stieß Lauri an. Dieser grummelte nur und verschränkte die Arme. „Also ich für meinen Teil hatte eine verdammt gute Nacht!“ Aki´s Augen leuchteten. „Diese Nele ist echt eine Granate im Bett. Die hat´s mir richtig besorgt!“ Lauri grinste und schlug Aki anerkennend auf die Schulter. „Meinst du, sie würde heute Nacht mal zu mir kommen, Alter?“ „Wenn ich sie frage... Allerdings hätte ich ja dann nichts zu tun,“ überlegte Aki. „Machs wie ich. Du hast doch flinke Drummerhände,“ beide brachen in schallendes Gelächter aus. Aus dem Augenwinkel konnte ich eine schnelle Bewegung ausmachen und im nächsten Moment knallte es auch schon. Da stand Nele und hatte Aki soeben eine Ohrfeige verpasst. „Was glaubst du eigentlich, wer du bist!? War ich also doch nur eine von vielen? Du kannst dir für heute Nacht ne andere suchen ..... und du,“ sie wandte sich an Lauri „du wirst dir wohl heute Nacht noch mal ne andere Möglichkeit überlegen müssen!“ Sie drehte sich um, drauf und dran aus dem Hotel zu rennen, als sie mich hinter der Zierpflanze entdeckte. Ihr entwich ein Grinsen und sie kam auf mich zu. Ich verließ mein Versteck „Gimme Five, Süße!“ Lachend fielen wir uns in die Arme. „Tut mir leid, wie ich mich verhalten habe.“ „Schon gut, wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich das Gleiche getan!“ „Lass uns hier verschwinden“ schlug Nele vor, nahm mich an der Hand und lief an den Jungs vorbei aus dem Hotel, nicht ohne Aki den Stinkefinger zu zeigen. Ich grinste zufrieden, drehte mich ein letztes Mal zu Lauri um und rief „Bye Bye Vögelchen!“

THE END

Und die Moral von der Geschicht – das Vögelchen poppt nicht!!!

(geschrieben vom 28.12.04 - 02.01.05)
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